New Marie Antoinette
Simone Campos
Menü

Vita Simone Campos

Simone Campos wurde in der wunderschönen Stadt Curitiba in Brasilien geboren. Ihre Reise in die Welt der Kunst begann an der renommierten School of Music and Fine Arts of Paraná, wo sie 1983 ihren Bachelor of Fine Arts erwarb. Diese Ausbildung legte den Grundstein für ihre künstlerische Laufbahn und öffnete ihr die Türen zu einer Welt voller kreativer Möglichkeiten.

Nach ihrem Abschluss zog es Simone nach Europa, wo sie ihre Fähigkeiten an der Scuola Lorenzo de Médici in Florenz weiter verfeinerte. Hier, in der Wiege der Renaissance, tauchte sie tief in die Mal- und Zeichentechniken ein, die sie bis heute prägen. Ihre Zeit in Italien war nicht nur eine Phase des Lernens, sondern auch eine Zeit der Inspiration, die sie in ihren späteren Arbeiten widerspiegeln wird.

Simone setzte ihre Ausbildung am Institute for Art and Restoration „Palázzo Spinelli“ fort, wo sie 1988 ihr Wissen über Kunst und Restaurierung vertiefte. Diese Kombination aus technischem Können und künstlerischem Ausdruck macht ihre Werke so einzigartig und faszinierend. Sie ist nicht nur eine Malerin, sondern auch eine Bewahrerin der Kunstgeschichte.

Als Mitglied der ACCUR, der Curitiba Academy of Culture, hat Simone nicht nur ihre Heimatstadt, sondern auch die internationale Kunstszene bereichert. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ländern ausgestellt, darunter Brasilien, China, Portugal, Malaysia, Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich. Diese internationale Präsenz zeugt von der universellen Anziehungskraft ihrer Kunst.

Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war die Auszeichnung durch die „ACADEMIE DES ARTS - SCIENCES ET LETTRES DE PARIS“ im Jahr 2010. Diese Ehrung ist nicht nur ein Beweis für ihr Talent, sondern auch für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Hingabe zur Kunst. Zudem ist sie Mitglied der „Brazilian Academy of Fine Arts of Rio de Janeiro“, was ihre Stellung als eine der führenden Künstlerinnen Brasiliens unterstreicht.

Das Thema der Malerin Simone Campos, insbesondere in ihrer Bilderserie „New Marie Antoinette“, ist sowohl faszinierend als auch provokant. Marie Antoinette, geboren am 2. November 1755 in Wien und hingerichtet am 16. Oktober 1793 in Paris, ist eine historische Figur, die oft mit den Extremen von Luxus und Macht, aber auch mit dem Fall und der Tragik einer Monarchin in Verbindung gebracht wird. Ihre Hinrichtung durch die Guillotine, auf Drängen des Volkes, symbolisiert nicht nur das Ende einer Ära, sondern auch den Aufstand gegen Ungerechtigkeit und die Forderung nach Freiheit.

Marie Antoinette, die von vielen als kokett und frivol wahrgenommen wurde, war in Wirklichkeit eine komplexe Persönlichkeit. Sie war sowohl eine willensstarke Herrscherin als auch eine gebrochene Frau, die leidenschaftliche Reaktionen hervorrief. Ihre Geschichte ist eine von Widersprüchen, und Simone Campos nutzt diese Figur, um einen zeitgenössischen Dialog über geistige Freiheit und die Widersprüche zwischen Lust und Luxus zu eröffnen.

In „New Marie Antoinette“ zieht Campos Parallelen zwischen den opulenten Lebensstilen des 18. Jahrhunderts und den modernen Konsumkulturen, die oft ähnliche Werte von Überfluss und Vergnügen propagieren. Durch diese Gegenüberstellung regt sie uns dazu an, über die gesellschaftlichen Normen und Werte nachzudenken, die sich über die Jahrhunderte hinweg verändert haben – oder auch nicht.

Die Bilderserie ist nicht nur eine Hommage an Marie Antoinette, sondern auch eine kritische Reflexion über die Konsequenzen von Macht und Überfluss. Campos lädt uns ein, die Frage zu stellen: Was hat sich seit der Zeit von Marie Antoinette wirklich verändert? Während die Exzesse und der Luxus von damals oft als skandalös betrachtet wurden, scheinen viele dieser Aspekte in der heutigen Gesellschaft fast normalisiert zu sein.

Durch ihre Kunst fordert Simone Campos uns auf, über die Gefahren des Überflusses und die damit verbundenen sozialen Ungleichheiten nachzudenken. Sie ermutigt uns, die Bedeutung von geistiger Freiheit zu erkennen und zu schätzen, und uns gleichzeitig der Verantwortung bewusst zu werden, die mit Macht und Einfluss einhergeht. Ihre Werke sind somit nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch tiefgründig und anregend, da sie uns dazu bringen, über die Vergangenheit nachzudenken und deren Relevanz für unsere heutige Welt zu erkennen.

Insgesamt ist „New Marie Antoinette“ eine kraftvolle künstlerische Auseinandersetzung mit Themen, die zeitlos sind und uns alle betreffen. Lassen Sie uns gemeinsam in die faszinierende Welt von Simone Campos eintauchen und die Geschichten hinter ihren Werken entdecken. Ich lade Sie ein, sich Zeit zu nehmen, die Kunst zu genießen und darüber nachzudenken, was sie uns über unsere eigene Zeit und unsere Werte zu sagen hat.

The sensitive theme addressed by Simone Campos is revealed through romantic landscapes, strengthened and blessed by touches of tenderness, full of movement and rhythms. The vividness of the colors is combined to her mark with great naturalness. The brushes are born at the end of your hand emphasizing and ornamenting the result of her full, happy and alive painting.

Due to the perfect harmony of the artist with the style, both the exploration of the theme and the deal of romantic color, covers an infinite, creative and free expression. The sensitivity of Simone Campos produces the magic of space dimensions and colors, making possible to see the colors of the air of a distant field.

This lightness in her work adorns the theme, leading us to a loosening of thought and channeled message absorption, candor, peace, warmth and experiential balance. Her work contagious us with its sympathy and sensitivity, remaining firmly in our mind.

Manolo Saez

Wer ist Simone Campos

Born in Curitiba-PR, Brazil, Simone, since childhood, reverenced the arts branch through new colors, designs and shapes in the family’s atelier. In her youth, she attended drawing and painting workshops in the search for domains and new techniques, because her passion for painting was a matter which transcended the inner quest. At this time, she searched for the Academy of Arts, which would be able to promote her necessary improvement and then she graduated at the Escola de Música e Belas Artes do Paraná. Concomitantly in 1989, at the age of 18 years, she was discovered by the Acaiaca Gallery of Curitiba, which definitely introduced her in the art world, doing her to participate in more than ten exhibitions, showing then her work throughout the Brazil. Not satisfied, soon after graduation, she chose to move to Italy, where in Firenze, attended the Scuola Lorenzo de Medici, as well as conducted studies in the Instituto per L’Arte e Il Restoration at Palazzo Spinelli, in whose place she met and learned the best techniques of painting and restoration. In Europe, she attended and had contact with great masters of painting, as well as visited the most famous and important museums of that continent, in addition to their knowledge. From this experience, she succumbed to the future paths: "Living these moments, I knew that I wanted to be a painter and living in the art world". On return to Brazil, she devoted herself to the restoration of the church of São Francisco do Sul-SC, mainly in the Portuguese images of the Parish Nossa Senhora das Graças. Over time she has improved her technique and skills to the point of being recognized nationally and internationally, especially in countries such as Portugal, Germany, Malaysia and France. In France, in 2009, she was invited to participate in the Carrousel du Louvre, in the Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts as well as she received tribute from the "Academie des Arts, Sciences et Lettres" in Paris. In Italy, in 2014, she was awarded in the Biennale Internazionale d'Arte di Roma, transmitting relevant impact to her victorious career highlight. In recognition of her artistic career, the artist has been nominated to be part of the immortals of the “Brazilian Academy of fine arts of Rio de Janeiro”, on free chair 32, patronymic of the painter José Leandro de Carvalho.


2024 New Marie Antoinette

Simone Campos‘ aktuelle Gemäldeserie, basierend auf ihrer eigenen Idee, umfasst ausschließlich ihre New Marie Antoinette-Gemälde, die 2024 erstmals erfolgreich auf der Art Innsbruck präsentiert wurden und seitdem auf internationalen Kunstmessen und Galerien zu sehen sind.

Marie Antoinette, *02.11.1755 in Wien und †16.10.1793 in Paris, auf Drängen des Volkes mit der Guillotine hingerichtet. Die Gemäldeserie „New Marie Antoinette“ symbolisiert geistige Freiheit, als zeitgenössischer Vergleich zwischen Genuss und Luxus in den Parallelwelten von damals und heute, der kunstvoll zum Nachdenken anregen soll: über das, was vor über 200 Jahren tödlich endete und heute fast als normal gilt.

Bücher